Wir sind Gemeinde – auch in schwierigen Zeiten



Liebe Gemeinde,
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das deutsche Wort „Advent“ und das englische Wort „Adventure“, also Abenteuer, sehr ähnlich klingen und aussehen? Advent und Abenteuer! Abenteuer – da denkt man an Aufbruch und Überraschungen. Das Vertraute bleibt zurück, der Weg ins Unbekannte lockt. Beim Wort Advent hingegen kommt einem eher Altbekanntes in den Sinn. Traditionen und „Das haben wir schon immer so gemacht“. Da gilt es einen schönen, doch vielleicht auch ausgetretenen Weg gen Weihnachten einzuschlagen. Doch in diesem Jahr ist der Weg versperrt. Das merken wir täglich. „Corona“ steht auf der Absperrung – und wir müssen Umwege einschlagen und neue Wege gehen.

Die traditionellen Advents- und Weihnachtsfeiern werden so nicht stattfinden können, auch wird der Gottesdienst an Heiligabend anders.

Viele Bräuche und vertraute Rituale brechen weg.

Und wir haben das Gefühl, so vieles steht auf der Kippe. Einige behaupten gar, wir müssten „Weihnachten retten“. Die Krippe – auf der Kippe. Unsere Präses Annette Kurschus hat dazu bzw. dagegen deutliche Worte gefunden, die ich Ihnen weitergeben möchte: „Ist Weihnachten also „gerettet“? Ja. Denn gerettet sind wir. Gottlob. Durch das Kind in der Krippe, durch den allmächtigen, menschgewordenen Gott, in dessen Macht es liegt, ohnmächtig zu sein. Angewiesen und hilfsbedürftig. Verletzlich und ausgeliefert, mit Haut und Haar. Gerettet sind wir durch den, der Licht ins Dunkel bringt, Heil und Frieden in unser zerrissenes Leben. Weil er gekommen ist, machen wir das alles. Und weil er in diesem Jahr ganz gewiss neu kommen wird. Wie immer wir feiern werden. Wer weiß: Vielleicht wird es ein Fest, bei dem Gott uns näher kommt als je zuvor?“(Bericht auf der Landessynode)

Ich wünsche uns allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, als gerettete Menschen, und grüße Sie auch im Namen meines Kollegen Pfarrer Bernd Neuser und des Presbyteriums ganz herzlich!

Ihre Pfarrerin Dr. Tabea Esch

Hier ein Gruß der Superintendentin Martina Espelöer zum 1. Advent

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