Konfirmandenarbeit

Die Konfirmandenarbeit – als neue Bezeichnung für den so genannten kirchlichen Unterricht – genießt in unserer Kirchengemeinde einen hohen Stellenwert. Die Jugendlichen sind die Zukunft – auch für die Kirche. Für diese Arbeit wird daher ein hohes Maß an zeitlichem Aufwand zur Verfügung gestellt und Wert auf eine gute räumliche und materielle Ausstattung gelegt.


Nun hat sich im Jahr 2014 einiges im Blick auf diese Arbeit verändert. Das Presbyterium hat sich auch aus Gründen der veränderten Pfarrstellensituation und der existierenden pfarramtlichen Verbindung mit der Evangelischen-Reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde zu einem neuen Konzept in der Konfirmandenarbeit entschieden, das wie folgt aussieht:

Die Konfi-Zeit dauert ein Jahr. Sie beginnt im Juni/ Juli eines Jahres und endet mit der Konfirmation, die im darauffolgenden Jahr in der Regel Anfang Juni stattfindet. Im Blick auf das Alter sollten die Konfirmandinnen und Konfirmanden daher mit Beginn der Konfi-Zeit zwölf Jahre alt sein (Stichdatum ist der 31. Mai des Jahres, in dem die Konfi-Zeit beginnt).
Es gibt eine gemeinsame Gruppe beider Gemeinden (Ev.-Ref. Wiblingwerde und Ev.-Ref. Hohenlimburg).
Die Konfirmandenarbeit findet einmal im Monat an einem Samstagvormittag von etwa 9 bis 13 Uhr statt, jeweils im Wechsel zwischen Hohenlimburg und Wiblingwerde.
Zusätzlich zu diesen Samstagsblöcken gibt es sechs Abendtermine, sogenannte Event-Abende, jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr; auch hier jeweils im Wechsel zwischen Hohenlimburg und Wiblingwerde.
Weiterhin werden besondere Gottesdienste in den Regionen und weitere Veranstaltungen für Jugendliche besucht und mitgestaltet (Jugendgottesdienste in der Region sowie im Kirchenkreis, Jugendkreuzweg etc.).
Auch gestalten die Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienst an Heiligabend mit.
Ein wesentlicher und verbindlicher Bestandteil der Konfi-Zeit ist die Teilnahme an dem vom Kirchenkreis organisierten regionalen Konfi-Camp, das immer in der zweiten Herbstferienwoche stattfindet.

Wir halten dieses neue Konzept nicht nur im Blick auf die veränderte Pfarrstellensituation für sinnvoll und notwendig, sondern wir meinen, dass es auch für die Jugendlichen eine gute Möglichkeit ist, Konfi-Zeit neben allen schulischen Herausforderungen mit Freude zu erleben.
Dies zeigt sich auch bei der Wahl der Methoden, bei der es darum geht, eine attraktive Balance zwischen dem Vermitteln von Kenntnissen einerseits sowie dem Erleben von Gemeinde andererseits zu halten. Elemente aus der kirchlichen Jugendarbeit sind daher in die Arbeit integriert, und insbesondere der Samstagvormittag bietet die Möglichkeit, auf kreativere Art und Weise Inhalte zu erarbeiten sowie gruppendynamische und spielerische Elemente einzubauen. Zudem kommen die Konfirmandinnen und Konfirmanden dort mit mehr Zeit und ausgeruhter als an einem Nachmittag in der Woche zusammen. Begonnen wird der Samstag mit einem gemeinsamen Frühstück.

Am Ende der Konfi-Zeit steht ein gemeinsamer Abend mit den Eltern und Mitgliedern der beiden Presybterien, an dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf spielerische Art und Weise das Erlernte präsentieren. Im Mittelpunkt der Konfirmation, die in den jeweiligen Heimatkirchen stattfindet, steht dann die persönliche Segnung im Rahmen eines feierlichen Gemeindegottesdienstes.

Wer weitere Fragen zu dieser Arbeit hat, der kann sich gerne melden bei Pfarrerin Dr. Tabea Esch, Tel.: 0176/84585036 oder via email: Tabea.Esch@kk-ekvw.de